Ein führendes europäisches E-Commerce-Unternehmen entwickelte einen wesentlichen Teil seiner Softwarelösungen mit eigenen IT-Teams. Die bestehende Time-Tracking Lösung ermöglichte jedoch keine ausreichende Management- und Analysmöglichkeiten.

Meine Rolle und Vorgehen

Als externer IT-Projektmanager übernahm ich die Konzeption und Einführung eines neuen Time-Tracking- und Abrechnungsmodells auf Basis der bestehenden Landschaft.

Gemeinsam mit den beteiligten Fachbereichen wurden die Anforderungen an Projektstruktur, Zeiterfassung und Kostenzuordnung definiert. Darauf aufbauend wurde das bestehende Time-Tracking neu strukturiert und ein Modell entwickelt, mit dem Arbeitszeiten eindeutig den relevanten Projekten zugeordnet werden konnten.

Eine besondere Herausforderung war die unternehmensweite Einführung innerhalb eines engen Zeitfensters. Das neue Modell musste mit den beteiligten Abteilungen abgestimmt, technisch umgesetzt und für mehrere hundert Mitarbeitende rechtzeitig nutzbar gemacht werden.

Erreichte Ergebnisse

  • Neustrukturierung des Time-Trackings innerhalb der bestehenden Systemlandschaft.
  • Anpassung der projektbezogenen Erfassung von Entwicklungsaufwänden.
  • Abstimmung eines einheitlichen Modells über mehrere Abteilungen hinweg.
  • Rollout für mehrere hundert Mitarbeitende innerhalb eines engen Zeitfensters.
  • Schaffung einer belastbaren Datengrundlage für die projektbezogene Bewertung interner Softwareentwicklung.

Mehrwert für das Unternehmen

Durch die neue Struktur konnten Entwicklungsaufwände erstmals konsistent einzelnen Projekten zugeordnet und für die finanzielle Bewertung der Softwareentwicklung genutzt werden.

Damit wurde aus einem ursprünglich operativen Problem der Zeiterfassung eine verlässliche Grundlage für Projektcontrolling und Finanzberichterstattung – rechtzeitig für die zum Jahresende erforderliche Bewertung gegenüber den Investoren.